Pflanzenpyramide bepflanzen – so wird sie richtig schön
130 Pflanzen in einer 9-Ebenen-Pyramide. Das klingt nach Arbeit. In Wirklichkeit dauert die Bepflanzung mit zwei Personen rund zwei Stunden. Und das Ergebnis ist sofort da – kein Warten auf Wachstum, keine Lücken, kein „Wird schon noch“.
Dieser Ratgeber zeigt, wie die Bepflanzung funktioniert, welche Pflanzen sich eignen und warum viele Kommunen die Pyramide gleich im Gewächshaus bestücken lassen.
Das System – wie eine Pyramide aufgebaut ist
PYRA-Pflanzenpyramiden bestehen aus einzelnen Ebenen, die übereinander gestapelt werden. Jede Ebene hat ringförmige Pflanzflächen. Die Erde bleibt in den Ebenen – nichts rutscht, nichts kippt.
In der Mitte läuft ein Schlauch für die Bewässerung. Unten anschließen, Wasser aufdrehen – fertig. Es verteilt sich gleichmäßig über alle Ebenen.
Das Prinzip: Segment auf Segment. Erst die unterste Ebene befüllen und bepflanzen, dann die nächste drauf. So arbeiten Sie sich von unten nach oben. Zum Schluss wird die Mitte der PYRA mit Erde gefüllt.
Welche Pflanzen passen in eine Pyramide?
Die ehrliche Antwort: Fast alle. Entscheidend sind zwei Faktoren – Lichtangebot am Standort und gewünschte Wirkung.
Sommerblumen für Farbe
Geranien, Petunien, Margeriten, Kapuzinerkresse. Die Klassiker der Sommerbepflanzung. Brauchen viel Sonne (ab sechs Stunden), belohnen mit üppiger Blüte von Mai bis Oktober. Die meisten Rathausplätze und Kreisverkehre setzen auf diese Variante.
Halbschatten-Arten für Eingänge und Fußgängerzonen
Fuchsien und fleißige Lieschen. Stammen aus Waldlagen und vertragen keine pralle Mittagssonne. Ideal für Standorte mit drei bis sechs Stunden Licht – typisch für Gebäudeeingänge und überdachte Bereiche.
Grünpflanzen für Schatten und Struktur
Efeu, Gräser, Farne, Purpurglöckchen. Weniger Blüte, dafür Textur und Dichte. Schaffen einen grünen Mantel, der auch im Halbschatten funktioniert. Ruhiger als bunte Blumen, aber genauso gepflegt.
Kräuter für MiniPYRAs
Basilikum, Rosmarin, Thymian, Minze. Die MiniPYRA auf der Terrasse, in der Küche oder direkt am Grill wird mit Kräutern zum Hingucker mit Zusatznutzen. Beliebt in der Gastronomie – frische Kräuter direkt am Tisch.
Grundregel: Ihre Gärtnerei oder Ihr Stadtgärtner kennt die besten Sorten für Ihre Region und Ihr Klima. PYRA liefert die Konstruktion – bei der Pflanzenauswahl arbeiten Sie am besten mit den Profis vor Ort.
Bepflanzung Schritt für Schritt
1. Ebene aufsetzen, Erde einfüllen. Hochwertige Blumenerde verwenden. Nicht zu fest drücken – die Wurzeln brauchen Luft.
2. Pflanzen einsetzen. Von außen nach innen arbeiten. Die Pflanzen leicht schräg nach außen setzen, damit sie über den Rand wachsen und die Ebene verdecken.
3. Nächste Ebene drauf. Gleicher Vorgang. Segment aufsetzen, Erde, Pflanzen. So stapeln Sie sich bis nach oben.
4. Bewässerung anschließen. Den Schlauch durch die Mitte nach oben führen, unten am Wasseranschluss befestigen. Einmal bewässern und prüfen, ob alles gleichmäßig feucht wird.
5. Zum Schluss. Das Zentrum der PYRA mit Erde befüllen.
6. Fertig. Keine Wartezeit. Die Pyramide sieht sofort nach etwas aus.
Dauer: Etwa zwei Stunden mit zwei Personen für eine 7-Ebenen-Pyramide. Bei einer 11-Ebenen-Pyramide planen Sie etwas mehr Zeit ein.
Vorkultivierung – die clevere Variante
Viele Kommunen lassen die Pyramide nicht am Standort bepflanzen, sondern im Gewächshaus oder auf dem Bauhof. Der Gartenbaubetrieb bestückt die Ebenen, lässt alles ein paar Wochen anwachsen – liefert die fertig begrünte Pyramide und kann per Hubwagen an den Standort transportiert werden.
Der Vorteil: Sofort ein üppiges Bild. Keine Eingewöhnungsphase, keine Lücken, kein „Die wachsen noch an“.
Besonders sinnvoll für repräsentative Standorte – Rathausplatz, Kreisverkehr, Messeeingang. Dort zählt der erste Eindruck.
Saisonaler Wechsel – zwei- bis dreimal im Jahr
Die meisten Kommunen wechseln die Bepflanzung zwei- bis dreimal pro Saison:
Frühjahr (März/April): Stiefmütterchen, Primeln, frühe Sommerblumen. Erste Farbe nach dem Winter.
Sommer (Mai/Juni): Geranien, Petunien, Margeriten. Üppige Blüte bis September.
Herbst (September/Oktober): Chrysanthemen, Heidekraut, Gräser. Warme Farben bis zum Einlagern.
Der Wechsel funktioniert wie die Erstbepflanzung: Alte Pflanzen raus, neue Erde rein (oder vorhandene auffüllen), frisch bepflanzen. Zwei Stunden, zwei Personen.
Pflege zwischen den Wechseln
Regelmäßig gießen – das optional erhgältliche Bewässerungssystem erleichtert das enorm. Verblühtes ausputzen, damit die Pflanze neue Knospen bildet. Und gelegentlich einen Blick auf die oberen Ebenen werfen: Dort trocknet die Erde schneller aus als unten.
Alle Modelle finden Sie in unserer Produktübersicht. Mehr zur Bewässerung in unserem Ratgeber Bewässerung + Pflege.
Sie planen die erste Bepflanzung?
Wir beraten Sie zur passenden Pyramidengröße. Fragen Sie einen Gartenbaubetrieb in Ihrer Nähe, ob er die Vorkultivierung übernimmt.
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