Bewässerung + Pflege – so bleiben Ihre Pflanzen frisch

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170 Pflanzen auf mehreren Ebenen. Wie bekommt man die alle gleichmäßig gegossen? Gar nicht so schwer. PYRA-Pyramiden können mit einem Bewässerungssystem versehen werden, das die Arbeit fast allein erledigt.

Dieser Ratgeber erklärt, wie die Bewässerung funktioniert, wie oft Sie gießen sollten und was sonst noch zur Pflege gehört.

Der Perlschlauch – das Herzstück des Bewässerungssystems.

In der Mitte der PYRA-Pyramide mit Bewässerungssystem läuft ein Schlauch von unten nach oben. Er gibt Wasser gleichmäßig über die gesamte PYRA ab. Unten an den Wasseranschluss anschließen, aufdrehen – das Wasser verteilt sich von selbst über alle Ebenen.

Kein Schleppen mit der Gießkanne und kein Balancieren auf Leitern. Die oberen Ebenen bekommen genauso viel Wasser wie die unteren.

Wie oft gießen?

Das hängt von vier Dingen ab: Standort, Wetter, Pflanzenwahl und Jahreszeit.

Sonniger Standort im Hochsommer: Täglich, am besten morgens. An besonders heißen Tagen abends ein zweites Mal. Die oberen Ebenen trocknen schneller als die unteren – ein kurzer Kontrollgriff in die Erde zeigt, ob nachgegossen werden muss.

Halbschatten oder bewölkte Tage: Alle zwei bis drei Tage reicht oft aus. Staunässe vermeiden – die Pflanzen vertragen Trockenheit besser als nasse Füße.

Frühling und Herbst: Weniger Verdunstung, selteneres Gießen. Einmal prüfen, ob die Erde in den oberen Ebenen noch feucht ist.

Grundregel: Lieber seltener und durchdringend gießen als täglich ein bisschen. Der Perlschlauch hilft dabei – er verteilt das Wasser langsam und gleichmäßig.

Automatische Bewässerung

Wer die Pyramide nicht täglich von Hand gießen möchte greift auf das Bewässerungssystem zurück und verbindet es mit einer Zeitschaltuhr oder einem automatischen Bewässerungssystem. Gerade für Kommunen und Gastronomiebetriebe spart das erheblich Arbeitszeit.

Die Technik dafür ist unkompliziert. Handelsübliche Bewässerungscomputer aus dem Gartenfachhandel passen an den Wasseranschluss der Pyramide. Programmieren, Intervall einstellen – erledigt.

Düngen – braucht man das?

Ja. Pflanzen in Gefäßen brauchen mehr Nährstoffe als Pflanzen im Freiland, weil die Erde in begrenzten Pflanzflächen schneller ausgelaugt ist.

Ein Langzeitdünger bei der Bepflanzung deckt die ersten Wochen ab. Danach alle zwei Wochen flüssig nachdüngen – über das Gießwasser, damit der Dünger gleichmäßig verteilt wird.

Ihr Gartenbaubetrieb kennt die passende Dosierung für Ihre Pflanzenauswahl.

Verblühtes ausputzen

Regelmäßig welke Blüten entfernen. Das sieht gepflegter aus und regt die Pflanze an, neue Knospen zu bilden. Bei Geranien, Petunien und ähnlichen Sommerblumen verlängert konsequentes Ausputzen die Blütezeit um Wochen.

Ein Kontrollgang pro Woche reicht dafür. Bei repräsentativen Standorten – Rathausplatz, Hoteleingang – lieber zweimal.

Saisonaler Wechsel

Die Bepflanzung wechseln die meisten Betreiber zwei- bis dreimal pro Saison. Frühjahr, Sommer, Herbst – jeweils mit frischen Pflanzen und aufgefüllter Erde.

Beim Wechsel die alte Erde prüfen: Ist sie verdichtet oder durchwurzelt, komplett austauschen. Ist sie noch locker, reicht Auffüllen mit frischer Blumenerde.

Mehr zum Bepflanzungswechsel in unserem Ratgeber Pflanzenpyramide bepflanzen.

Pflege im Überblick

Täglich (Hochsommer): Gießen. Bei Automatik: Bewässerungssystem kontrollieren.

Wöchentlich: Verblühtes ausputzen. Obere Ebenen auf Trockenheit prüfen.

Alle zwei Wochen: Flüssigdünger über das Gießwasser geben.

Saisonal: Bepflanzung wechseln und Erde auffüllen oder erneuern. Perlschlauch auf Durchlässigkeit prüfen.

Wie viel Zeit kostet die Pflege?

Für eine einzelne Pyramide: etwa 15 Minuten pro Woche ohne Gießen (das erledigt die Automatik) oder 30 Minuten mit manuellem Gießen. Der saisonale Bepflanzungswechsel dauert rund zwei Stunden mit zwei Personen.

Kommunen mit mehreren Pyramiden planen die Pflege meist in die regulären Bauhof-Rundgänge ein. Der Aufwand pro Element ist überschaubar.

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