Natürlicher Sichtschutz – Pflanzen statt Plastik

pflanzenwaende

Auf der Terrasse eines Restaurants am KuDamm trennen Pflanzenwände die Tischbereiche voneinander. Keine Folien, keine Stellwände, keine Bambusmatten. Lebendiges Grün. Die Gäste sitzen geschützt und schauen trotzdem ins Grüne.

Natürlicher Sichtschutz funktioniert überall dort, wo Menschen einen Bereich abgrenzen wollen – ohne dass es nach Baustelle aussieht. Dieser Ratgeber zeigt, welche Möglichkeiten es gibt und wo welche Lösung passt.

Warum Pflanzen besser abschirmen als Wände

Ein Sichtschutz soll Blicke fernhalten. Aber er soll nicht einsperren. Das ist der Unterschied zwischen einer Betonmauer und einer bepflanzten Wand: Pflanzen filtern Blicke, lassen aber Licht und Luft durch. Sie schlucken Straßenlärm und kühlen die Umgebung an heißen Tagen.

Und: Menschen fühlen sich in der Nähe von Pflanzen wohler. Das ist kein Bauchgefühl, sondern belegt. Begrünte Außenbereiche ziehen mehr Gäste an als kahle Freiflächen.

Wo natürlicher Sichtschutz Sinn ergibt

Außengastronomie

Der häufigste Einsatz. Zwischen den Tischgruppen einer Terrasse schaffen Pflanzenwände natürliche Grenzen. Die Gäste haben ihre Privatsphäre, der Gastronom gewinnt optisch.

PYRA-Pflanzenwände sind 100 × 90 cm groß und nur 40 cm tief. Sie passen auch auf schmale Terrassen. Im Herbst räumen Sie sie ein, im Frühjahr kommen sie frisch bepflanzt wieder raus.

Firmengelände und Büros

Raucher-Ecken, Pausenbereiche, Eingänge. Überall dort, wo ein Bereich abgegrenzt werden soll, ohne dass es nach Provisorium wirkt. Bepflanzte Pyramiden oder Pflanzenwände ersetzen Absperrbänder und Stellwände – und sehen dabei gut aus.

Öffentliche Plätze

Kommunen nutzen Pflanzenpyramiden, um Bereiche auf Marktplätzen zu gliedern. Zwischen Wochenmarkt und Café-Bestuhlung. Vor Spielplätzen. An Bushaltestellen. In Kreisverkehren oder als verkehrsberuhigendes Element. Mobil einsetzbar, also flexibel umstellbar je nach Saison oder Veranstaltung.

Terrasse und Garten

Eine MiniPYRA auf der Terrasse schafft keinen kompletten Sichtschutz. Aber sie lenkt den Blick, setzt einen grünen Akzent und macht aus einem Sitzplatz einen Rückzugsort. Kombiniert mit einer Pflanzenwand wird daraus ein echtes Grünzimmer.

Welche Pflanzen eignen sich?

Die Pflanzenwahl hängt vom Standort ab. Sonne oder Schatten, Wind oder windgeschützt, saisonal oder ganzjährig.

Für dichten Sichtschutz: Efeu und Gräser bilden schnell eine geschlossene Fläche. Ideal für Pflanzenwände.

Für blühenden Sichtschutz: Geranien oder Fuchsien – je nach Lichtangebot. Farbenfroher, braucht aber saisonalen Wechsel.

Für winterharten Sichtschutz: Immergrüne Arten wie Buchs oder Gräser bleiben auch im Winter blickdicht. Allerdings: PYRA-Systeme werden im Winter meist eingelagert, also ist die Bepflanzung in der Regel saisonal.

Tipp: Ihre Gärtnerei kennt die besten Sorten für Ihren Standort. PYRA liefert die Konstruktion – bei der Pflanzenauswahl arbeiten Sie mit den Profis vor Ort.

Pflanzenwand oder Pyramide – was schützt besser?

Beides funktioniert als Sichtschutz. Aber sie wirken unterschiedlich.

Pflanzenwände stehen flach an der Wand oder frei als Raumteiler. Nur 40 cm tief, 100 cm breit, 90 cm hoch. Die Pflanzen wachsen in die Breite und bilden eine grüne Fläche. Ideal, wenn der Sichtschutz möglichst wenig Platz einnehmen soll.

Pyramiden stehen frei und wirken als vertikaler Blickfang. Eine 7-Ebenen-Pyramide ist 150 cm hoch und mit rund 100 Pflanzen besetzt. Sie schützt nicht lückenlos vor Blicken, setzt aber einen so starken visuellen Akzent, dass der Blick automatisch daran hängenbleibt.

In der Praxis: Viele Gastronomen kombinieren beides. Pflanzenwände als seitlichen Sichtschutz, eine Pyramide am Eingang als Blickfang.

Mobil oder fest – der Vorteil von PYRA

Klassischer Sichtschutz mit Pflanzen bedeutet: Hecke pflanzen, Jahre warten, regelmäßig schneiden. Oder Pflanzkästen aufstellen, die nach einer Saison vermodern.

PYRA-Systeme sind aus verzinktem Stahl. Patentiert, wartungsfrei, wetterfest. Sie stehen ohne Fundament auf jedem Untergrund und lassen sich saisonal umstellen. Im Winter kommen sie ins Lager. Im Frühjahr werden sie frisch bepflanzt wieder aufgestellt.

Kein Einbetonieren und keine Baugenehmigung. Aufstellen, bepflanzen, fertig.

Fördermittel für begrünten Sichtschutz?

Begrünungsmaßnahmen im öffentlichen Raum werden von Bund und Ländern gefördert. Ob ein Sichtschutz aus Pflanzenwänden unter ein Förderprogramm fällt, hängt vom Einzelfall ab.

Mehr dazu in unserem Ratgeber Fördermittel für Stadtgrün.

Sie planen einen begrünten Sichtschutz?

Senden Sie uns Fotos vom Standort und eine kurze Beschreibung. Wir geben Ihnen eine Einschätzung, welche Kombination aus Pflanzenwänden und Pyramiden zu Ihrem Bereich passt.

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